First Responder

First Responder ergänzen die Rettungskette durch qualifizierte basismedizinische Maßnahmen und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels.


Was heißt „First Responder“?

Die Bezeichnung kommt aus den USA und es gibt viele Übersetzungen ins deutsche. Um die Sache einfacher zu machen, erklärt man es am besten mit dem Begriff „Ersthelfer“. Die First Responder bilden das Bindeglied in der Rettungskette zwischen Laienhelfer und Rettungsdienst. Neben anderen Notfällen wie Verbrennungen, Atemstörunden, Blutungen usw. liegt die Hauptaufgabe darin, den plötzlichen Herztod zu bekämpfen. Dazu verfügen die First Responder über einen AED (Automatischer Externer Defibrillator). Mit diesem Gerät ist es möglich Notfälle wie das Kammerflimmern zu behandeln. Dabei wird vom AED ein gezielter Stromstoß abgegeben. Dieser Vorgang ist besonders in den ersten Minuten wichtig. Um so nötiger ist es, das Defibrillieren so schnell wie möglich zu beginnen. Deshalb ist die First Responder- Einheit so wertvoll, um Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Herz- Lungen-  Wiederbelebung und Defibrillation zu überbrücken. 

Die Ausrüstung

Die Ausrüstung besteht aus einem Fahrzeug, dem MTF (siehe Fahrzeug), einem Notfallkoffer, einer Sauerstofftasche und einem AED der Firma Schiller.

Der Notfallrucksack ist mittlerweile durch einen Notfallkoffer ersetzt worden.
AED steht für Automatischer externer Defibrillator

Wer finanziert die Einheit?

Die First Responder Einheit finanziert sich nur aus Spenden! Weder die Gemeinde noch die Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten. Da dies keine gesetzlich geforderte Pflichtaufgabe der Kommune ist. Die Kosten sind von Fall zu Fall unterschiedlich. So kosten z.B. die Elektroden des Defibrillators bei jeder Benutzung 30,- Euro. Deshalb sind wir auf jede Spende angewiesen. Informationen erhalten Sie auf der Seite „Förderverein„.